EINE EUROPÄISCHE Konferenz

2020 wird als das Jahr der Corona-Pandemie in Erinnerung bleiben – und damit auch als Jahr, in dem die Bedeutung des Wissenschaftsjournalismus für eine informierte Öffentlichkeit weltweit überdeutlich wurde. Zugleich verschärft die Pandemie aber die ohnehin schon prekäre ökonomische Situation vieler Medien. Es ist eine offene Frage, wie wir auch in Zukunft sicherstellen, dass ein breites, orientierungssuchendes Publikum Zugang zu qualitativ hochwertigem Journalismus über Wissenschaft erhält.

Die europäische Konferenz „Science Journalism in the Digital Age“ (SciCon) möchte vor diesem Hintergrund die Zukunft des Wissenschaftsjournalismus in den Blick nehmen:

  • Welches Selbstverständnis kann die Richtschnur für Qualitäts-Wissenschaftsjournalismus im digitalenZeitalter sein?
  • Welche Ansätze, welche Partnerschaften, welche Geschäftsmodelle tragen in der Zukunft?
  • Wie können Staat, Stiftungen und privatwirtschaftliche Akteure diesen Transformationsprozess mitgestalten?

Als Nächstes

Aron Pilhofer: Visions & business models for journalism in the near future
(15. April, 15 Uhr MEZ)

Das Programm

Das Programm der SciCon unterteilt sich in zwei Stränge. Seit Oktober 2020 und bis April 2021 werden Online-Vorträge stattfinden. Internationale Medienexpert*innen beleuchten mögliche Zukunftsoptionen für Qualitätsjournalismus. Alle Vorträge werden live gestreamt, mitgeschnitten, transkribiert und auf der SciCon-Webseite dokumentiert. Auf diese Weise wird ein Wissensspeicher rund um die zentralen Herausforderungen entstehen, denen sich der Wissenschaftsjournalismus der Zukunft stellen muss.

René van Zanten, Ida Willig, Andy Kaltenbrunner: What states are doing to promote journalism: NL / DEN / A (18. März 2021)

Alle weiteren Videos und Transkripte der SciCon-Vortragsreihe finden Sie hier.

Am 12. Mai 2021 wird in Freiburg eine SciCon-Arbeitskonferenz stattfinden. Dort wollen wir mit Journalist*innen, Vertreter*innen aus Medienhäusern, Stiftungen, Politik und Wissenschaft diskutieren, was wir vor diesem Erfahrungshintergrund praktisch tun können, um in Deutschland tragfähige Strukturen für den Wissenschaftsjournalismus von morgen zu schaffen.

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